Nährstoffe über die Vene

Während oder nach einer Krebstherapie, bei schweren chronischen Darmerkrankungen, nach Operationen oder in der Palliativphase ­– wenn eine ausreichende Nahrungsversorgung nicht über den Verdauungsapparat erfolgen kann, ist eine parenterale Ernährung angezeigt. Dabei gelangen die Nährstoffe unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts über Infusionen direkt in die Blutbahn.

Optimal versorgt durch individuelle Nährstofflösungen

Ein guter Ernährungszustand trägt maßgeblich zu einem besseren Gesamtzustand des Patienten bei und erhöht die Heilungschancen bzw. die Lebensqualität. Um einer Mangelernährung vorzubeugen, erhält der Patient die erforderlichen Nährstoffe intravenös. Dabei unterscheidet sich der Bedarf je nach Krankheitsbild und Gesundheitszustand des einzelnen Patienten stark. Für Krebspatienten in einer Chemotherapie oder Dialysepatienten gelten andere Anforderungen an die Ernährungstherapie als bei Patienten auf der Intensivstation.

Daher gibt es neben den gebrauchsfertigen Standardzubereitungen, die mit Vitaminen und Spurenelementen ergänzt werden, auch individuell abgestimmte Infusionen. Diese sogenannten Compoundings sind speziell auf den jeweiligen Bedarf des einzelnen Patienten zugeschnitten und gewährleisten eine optimale Nährstoffversorgung, die kontinuierlich angepasst werden kann.

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Parenterale Ernährung