Medios AG erwartet im Geschäftsjahr 2017 erneut deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung

  • Vorstand rechnet für 2017 aufgrund anhaltend hoher Nachfrage nach personalisierter Medizin mit einem Umsatzanstieg von 25 Prozent
  • Unternehmen setzt 2016 dynamischen Wachstumskurs dank äußerst positiver Entwicklung des Specialty Pharma Marktes fort

 

Berlin, 28. April 2017 – Die Medios AG, ein Kompetenzpartner und Lösungsanbieter im Specialty Pharma Segment, erwartet für das Geschäftsjahr 2017 erneut eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach personalisierter Medizin rechnet der Vorstand für den Konzern mit Umsatzerlösen in Höhe von rund 200 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 24,7 Prozent gegenüber den Pro forma-Zahlen (IFRS) für das Geschäftsjahr 2016. Beim Vorsteuerergebnis (EBT) geht das Management von rund sieben Millionen Euro aus,  ein Plus von 21,3 Prozent.

 

Manfred Schneider, Vorstandsvorsitzender der Medios AG: „Der Specialty Pharma Markt wird in den kommenden Jahren nochmals deutlich zulegen. Daher werden wir die Zahl unserer Partnerapotheken im Großhandel erhöhen und das Produktangebot erweitern. Zudem werden wir die Herstellungskapazitäten durch die Errichtung eines neuen Manufakturbetriebs ausbauen und die Digitalisierung des Spezial-Pharma-Handels weiter vorantreiben. Mit dem Erwerb der Immobilie in Berlin-Charlottenburg und der Gründung unserer neuen Tochtergesellschaft Medios Digital haben wir in diesem Jahr die Grundsteine dafür gelegt, dass wir unsere Pläne in naher Zukunft umsetzen können. Unser Ziel ist es, der führende Anbieter von Specialty Pharma in Deutschland zu werden.“

 

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 hat die Medios AG ihren dynamischen Wachstumskurs dank der äußerst positiven Entwicklung des Specialty Pharma Marktes fortgesetzt. Auf Basis der Pro-Forma-Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS) stiegen die Umsatzerlöse des Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um 78 Prozent auf 160,4 Millionen Euro (Vj. 90,1 Mio. EUR). Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte überproportional um 104,2 Prozent auf 5,78 Millionen Euro (Vj. 2,83 Mio. EUR). Somit verbesserte sich die Profitabilität: Die EBIT-Marge stieg auf 3,6% (Vj. 3,1%). Das Vorsteuerergebnis (EBT) erhöhte sich ebenfalls deutlich um 106,1 Prozent auf 5,77 Millionen Euro (Vj. 2,80 Mio. EUR). Damit werden die im Februar veröffentlichten und auf vorläufigen konsolidierten Berechnungen basierten Jahreszahlen (Pro forma, IFRS) im Wesentlichen bestätigt.

 

Der heute veröffentlichte Geschäftsbericht der Medios AG enthält neben den Pro forma-IFRS-Zahlen auch den IFRS-Abschluss. Dieser ist aufgrund der unterjährigen Entstehung des heutigen Medios-Konzerns von Sonderfaktoren geprägt und daher weniger aussagekräftig. Zu den Sonderfaktoren gehört insbesondere die IFRS-bedingte unterschiedliche Berücksichtigung der Finanzdaten der Konzerngesellschaften. Demnach wurde die Medios Pharma GmbH für das gesamte Kalenderjahr, die Medios AG für vier Monate und die Medios Manufaktur GmbH für die Monate November und Dezember berücksichtigt. Darüber hinaus wurden zusätzliche außerordentliche Personalaufwendungen erfasst, die aus finanzneutralen Optionen aus dem Aktionärskreis resultierten, sowie Wertberichtigungen, die durch die Einbringung der Medios Pharma GmbH per Sacheinlage in die Medios AG entstanden. Auf Basis der entsprechenden Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS) lagen die Umsatzerlöse bei 133,2 Millionen Euro, das operative Ergebnis (EBIT) bei -0,82 Millionen Euro und das Vorsteuerergebnis (EBT) bei -2,11 Millionen Euro. Bereinigt um die Sondereffekte ergibt sich ein EBIT in Höhe von 4,7 Millionen Euro.

 

Der Geschäftsbericht der Medios AG wurde heute veröffentlicht und steht auf https://medios.ag/de/investor-relations/finanzberichte/geschaeftsbericht-2017/ zum Download zur Verfügung.

 

 

Über Medios AG

Die Medios AG positioniert sich mit ihren Tochterunternehmen Medios Pharma, Medios Manufaktur und Medios Digital als Kompetenzpartner und Lösungsanbieter im Specialty Pharma Segment. Sie verbindet einzelne Akteure des Marktes zu kooperierenden Partnern. Unser Ziel ist es, eine optimale pharmazeutische Versorgung von Patienten zu gewährleisten und Partner und Kunden integrierte Lösungen entlang der Wertschöpfungskette anzubieten. Bei Specialty Pharma Arzneimitteln handelt es sich um Medikamente für Patienten mit seltenen oder chronischen Erkrankungen – wie etwa bestimmte Krebserkrankungen oder Autoimmun- und Infektionskrankheiten –, deren meist individualisierte Therapie langwierig und kostenintensiv ist.

 

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